Stimme der Vernunft

'Killerspiele'-Training für Amokläufer



Da mich die Diskussion rund um die 'Killerspiele' aufregt, dachte ich, wir könnten auch mal eine Diskussion starten.

Hatte mir das so gedacht, dass jeder, der einen Kommentar dazu abgeben will, einfach meinen Eintrag ändert und seinen Namen noch über seinen Kommentar schreibt, damit man das auf einer Seite aht, ohne Unterbrecung und wenn einem nochwas einfällt, kann man seinen neuen Gedanken drunterschreiben. Wie eine richtige Diskussion eben.

Schuldes:

Meiner Meinung nach wird das ganze Gerede um die Gefährlichkeit der sogenannten 'Killerspiele' zu sehr aufgebauscht. Nicht jeder, der CS spielt ist auch ein potenzieller Amokläufer, denn sonst könnte man 60% der jungen Bevölkerung wegsperren, um die Allgemeinheit zu schützen. Vielleicht fördern Killerspiele Gewalt, aber auch nur dort, wo das Realitätsverständnis gestört ist und noch andere Faktoren zusammen wirken. Das meistzitierte Spiel in diesem Zusammenhang CS, ist wirklich nicht im mindesten so realitätsgetreu gemacht, wie es in den Medien berichtet wird.



Lisa:


da hast du sicherlich recht, aber ich denk mal, dass das haupt problem ist, dass von den medien zu einseitig berichtet wird.
Es kommen immer nur Gegner der Killerspiele zu wort, die meistens nicht mal ansatzweise eine ahnung vom spiel selbst haben, da die so genannten Experten ja weit aus älter sind, als die generation, die solche spiele spielt.
Man sollte mal lieber die richtigen Spieler zu Wort kommen lassen und nicht verallgemeinern, dass die ja sowieso labile einzelgänger sind, die jeden sinn für das reale leben verloren haben.
Denn schaut man mal unter die Oberfläche, dann ist nicht jeder, der "Killerspiele" spielt ein potentieller Amokläufer.
Ferne denke ich, dass es besser ist, wenn die Konsumenten solcher Spiele ihre Aggressionen im Spiel auslassen, als an anderen, lebenden Personen. Das sollte man auch mal bedenken

Schuldes:


Ich denke auch dass man die richtigen 'Experten' zu Rate ziehen sollte, also die Leute, die sich damit auskennen bzw. solche Spiele auch selbst spielen.
Selbst wenn solche Spiele verboten werden sollte, wird es sie weiter geben, man besorgt sie sich eben anderswo her. Ein Verbot löst gar nichts, weil es nichts zu lösen gibt. Gewaltspiele bauen Agressionen ab, jedenfalls bei denen, die Realität noch von ihrer Traumwelt unterscheiden können.
Amokläufer haben eine gestörte Psyche (denke ich jetzt mal) und Gewaltspiele könnten sowas gefördert haben, aber waren nicht der Auslöser.
8.12.06 18:51
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Amy. / Website (8.12.06 19:19)
ach, und selbst wenn diese spiele auf den index gestellt werden, ein mensch der geistig nicht fähig ist, zu unterscheiden ob seine handlungen, gedanken etc moralisch verwerflich; ethisch unkorrekt sind oder nicht, der ist und bleibt, auch ohne den einfluss von irgendwelchen ballerspielen, harcore death metal musik oder was auch immer, mental gesehen: krank.

solange die person allerdings zwischen fantasie und realität unterscheiden kann, können spiele wie CS, meiner meinung nach sogar aggressionen abbauen. es kommt halt immer auf den charakter des menschen an.
das schlimmste was man tuen kann ist zu verallgemeinern.

ich habe mit sechs jahren doom gespielt, mit 10 counterstrike. ja, ich hatte spass daran, aber heißt dass ich bin ein potentieller amokläufer? nein.

lg.

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